KAoA - Aktuelles
Kein Abschluss ohne Anschluss – mit diesem Ziel organisiert Nordrhein-Westfalen landesweit den Übergang Schule-Beruf. An dieser Stelle finden Sie aktuelle Informationen.
Ausbildungschancen im Spiegel eines Feldexperiments: Entscheidet der Name mit?
Am 4. März 2026 stellte Prof. Dr. Ekkehard Köhler von der Universität Siegen im Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW die Ergebnisse eines mehrjährigen Feldexperiments zum Übergang von der Schule in Ausbildung vor.
Die Studie untersucht, wie Unternehmen auf Bewerbungen mit unterschiedlichen Leistungsprofilen reagieren. Ein zentrales Ergebnis: Bei vergleichbaren Qualifikationen erhalten Bewerbungen mit ausländisch klingenden Namen teils geringere Rückmeldungen.
Die Befunde unterstreichen die Bedeutung chancengerechter Auswahlverfahren und transparenter Übergangsstrukturen. Zugleich wurde die Rolle strukturierter Beruflicher Orientierung – insbesondere im Rahmen von KAoA – Kein Abschluss ohne Anschluss – hervorgehoben.
Der fachliche Austausch verdeutlichte, wie wichtig der Dialog zwischen Wissenschaft, Verwaltung und Praxis ist, um faire Ausbildungszugänge und eine nachhaltige Fachkräftesicherung zu stärken.
Staatssekretär Matthias Heidmeier besucht die Werkstatt im Kreis Unna
Bei seinem Besuch in der Werkstatt im Kreis Unna GmbH hat sich Staatssekretär Matthias Heidmeier (MAGS NRW) das Einstiegsinstrument „ESI - Potenziale entdecken“ in der Praxis angesehen. Das ESI ist Teil der Landesinitiative „Kein Abschluss ohne Anschluss“ und unterstützt Schüler und Schülerinnen dabei ihre Potenziale zu entdecken und damit erste Impulse für eine spätere berufliche Orientierung zu bekommen.
Das Einstiegsinstrument “Potenziale entdecken - Dein Einstieg in die berufliche Orientierung” (ESI) ist das erste Standardelement der Landesinitiative “Kein Abschluss ohne Anschluss” (KAoA). Es unterstützt Schülerinnen und Schüler ab der 8. Klasse dabei, ihre persönlichen Interessen, Stärken und Potenziale zu entdecken. Das ESI macht individuelle Stärken sichtbar und gibt wertvolle Impulse für die persönliche Zukunftsplanung.
Azubi-Speed-Dating bei Borussia Mönchengladbach - erfolgreiches Ergebnis des Bündnisses „Heimspiel Zukunft“
Am 02. Juni 2025 fand die erste Ausgabe des Austauschformates „Stadiontalk“ bei Borussia Mönchengladbach statt.
Nach mehreren Planungstreffen ist nun als erstes konkretes Ergebnis aus dem Stadiontalk die Durchführung des Azubi-Speed-Datings am 24.02.26 im Borussia-Park mit 85 Unternehmen und fast 400 Schülerinnen und Schülern umgesetzt worden. Jugendliche, die eine Ausbildung suchten, hatten in kurzen Gesprächen die Gelegenheit, zahlreiche Unternehmen kennenzulernen und sich direkt vorzustellen. Neben dem direkten Austausch bot das Event auch zusätzliche Angebote wie Stadionführungen durch den Borussia-Park an.
Organisiert wurde die Veranstaltung in gemeinsamer Leistung durch die IHK Mittlerer Niederrhein, der Agentur für Arbeit in Mönchengladbach, der Kreishandwerkerschaft Mönchengladbach, der Kommunalen Koordinierungsstelle Mönchengladbach und natürlich durch Borussia Mönchengladbach als Partner im Fußball-Bündnis „Heimspiel-Zukunft“ der Landesregierung mit Fußball-Bundesligisten aus NRW.
Potenziale Entdecken - dein Einstieg in die Berufliche Orientierung
Seit 2012 erfolgt in Nordrhein-Westfalen der Einstieg in die Berufliche Orientierung mit einer Potenzialanalyse für alle Schülerinnen und Schüler. Unter Einbeziehung der Erfahrungen aller beteiligter Akteure, wurde das Instrument weiterentwickelt. So wurde im Schuljahr 2024/2025 als Einstieg erstmalig „Potenziale Entdecken – Dein Einstieg in die Berufliche Orientierung“ in NRW eingeführt. Nach ersten Erfahrungen werden Anpassungen für die zukünftige Durchführung vorgenommen. Die Anpassungen sind in die Eckpunkte des Einstiegsinstruments „Potenziale Entdecken - dein Einstieg in die Berufliche Orientierung“ aufgenommen worden, welches hier veröffentlicht ist.
Jugend in Beruf
„Kein Abschluss ohne Anschluss" (KAoA) – mit diesem Ziel gestaltet Nordrhein-Westfalen seit mehr als zehn Jahren den Übergang von der Schule in Ausbildung und Studium. „Jugend in Beruf“ schafft nun einen Laborraum, in dem innovative Ansätze für Berufliche Orientierung und die Gestaltung von Übergängen praxisnah erprobt werden können, sodass mehr junge Menschen in Nordrhein-Westfalen die Schule mit einer klaren beruflichen Zukunftsperspektive verlassen.
Jugend in Beruf stellt sicher, dass alle Jugendlichen frühzeitig beraten, individueller begleitet und für eine berufliche Qualifikation gewonnen werden. Ziel ist es, mehr junge Menschen direkt in Ausbildung oder Studium zu bringen, Ausbildungs- und Studienverläufe zu stabilisieren und jedem einen passenden Berufsabschluss zu sichern.
Dies soll durch eine größere Flexibilisierung und individuelle Beratung/Begleitung, durch mehr Verbindlichkeit und die Ausweitung des digitalen Angebotes erreicht werden.
In einer einjährigen Laborphase im Schuljahr 2025/2026 sollen 16 Schulen in unterschiedlichen Kreisen und kreisfreien Städten die größtmögliche Gestaltungs- und Erprobungsfreiheit zur Umsetzung der Beruflichen Orientierung und der Übergangsgestaltung erhalten und dies ausprobieren können.
Zahlreiche an der Beruflichen Orientierung und am Übergang beteiligte Akteure, darunter Schulen, Schulaufsichten, Kommunale Koordinierungsstellen, Agenturen für Arbeit, Jugendhilfe, Jobcenter, Unternehmen, Kammern und Gewerkschaften, arbeiten dabei eng zusammen und erproben innovative Maßnahmen zugunsten der Jugendlichen. Mit der Auswahl der Schulen werden neben unterschiedlichen Schulformen auch regionale Strukturen und soziale Rahmenbedingungen berücksichtigt, um möglichst vielfältige Erfahrungen und Erkenntnisse für die landesweite Weiterentwicklung zu gewinnen.
In der Laborphase von „Jugend in Beruf“ stehen insbesondere fünf Themenfelder im Fokus:
- Ankommen und Standortbestimmung,
- Prozessorientierte Berufliche Orientierung,
- Praxisphasen ausbauen,
- Einzelfallberatung und
- Übergangsmanagement
In den fünf Themenfeldern werden in den Laboren bestehende Ansätze weiterentwickelt oder neue initiiert, um junge Menschen noch früher, individueller und digitaler bei der Beruflichen Orientierung zu unterstützen.
Ziel ist die Entwicklung eines schulformspezifischen Verlaufs entlang der fünf Themenfelder, der die Berufswahlkompetenz der Schülerinnen und Schüler stärkt, die Zahl gesicherter Anschlussoptionen nach der Schule erhöht und auf andere Schulen übertragbar ist.
Die Laborphase dient der Weiterentwicklung der Landesinitiative Kein Abschluss ohne Anschluss (KAoA), die seit mehr als zehn Jahren alle Jugendlichen flächendeckend und frühzeitig in den Prozess der Berufswahl einbindet, gezielt unterstützt und kontinuierlich begleitet.
Als Projektkoordination für die Laborphase Jugend in Beruf arbeitet die G.I.B. mit den Partnern auf Landesebene, dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, dem Ministerium für Schule und Bildung NRW sowie der Regionaldirektion NRW der Bundesagentur für Arbeit zusammen und übernimmt die fachliche Begleitung des Projekts als intermediärer Partner zwischen kommunaler bzw. regionaler Ebene und Landesebene.
Weitere Materialien:
Präsentation mit weiteren Informationen zur Laborphase Jugend in Beruf
Übersicht der Standorte der Laborphase Jugend in Beruf
MAGS NRW koordiniert künftig den „Runden Tisch Produktionsschulen und produktionsorientierte Angebote in Jugendwerkstätten“
Am 3. Februar 2026 fand die 44. Sitzung des Runden Tisches Produktionsschulen als digitales Meeting statt, an dem Vertreterinnen und Vertreter der bundesweit beteiligten Länder teilnahmen.
Künftig übernimmt Dr. Nadia Kraam, Referentin im Referat für Berufliche Orientierung, Übergang Schule-Beruf (II A 2) und fachlich zuständig für das Programm Werkstattjahr mit produktionsorientiertem Ansatz in Nordrhein-Westfalen, die Koordination der bundesweiten Sitzungen.
Wir blicken mit Vorfreude auf den weiteren fachlichen Austausch mit allen beteiligten Ländern im September 2026.
Weitere Informationen zum Werkstattjahr
Stadiontalk beim BVB setzt Impulse für die Fachkräftesicherung
Beim „Stadiontalk“ im SIGNAL IDUNA PARK stand die Zukunft der Beruflichen Orientierung und Ausbildung im Zentrum des politischen Dialogs mit Carsten Cramer und Staatssekretär Matthias Heidmeier.
Vertreterinnen und Vertreter des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales NRW, der IHK, der HWK, der Agentur für Arbeit, der Kommunalen Koordinierung Dortmund und Dortmunder Ausbildungsbetriebe diskutierten gemeinsam mit Auszubildenden über Wege zur Stärkung der Fachkräftesicherung.
Angesichts des hohen Fachkräftebedarfs in Dortmund und rückläufiger Ausbildungszahlen wurde deutlich: Es braucht eine konsequentere Verzahnung bestehender Initiativen und eine enge Zusammenarbeit zwischen Politik, Wirtschaft und Institutionen. Der direkte Austausch mit den Auszubildenden lieferte dafür wichtige Impulse.
Weitere Informationen finden Sie hier:
- https://www.mags.nrw/heimspiel-zukunft
- https://www.bvb.de/de/de/aktuelles/news/news.html/2026/2/10/Auszubildende-im-Austausch-mit-Politik-und-Wirtschaft-im-SIGNAL-IDUNA-PARK.html
DSC Arminia Bielefeld tritt Fußball-Bündnis „Spielplan Zukunft – dein Weg in den Beruf“ bei
Der DSC Arminia Bielefeld ist dem Bündnis „Spielplan Zukunft – dein Weg in den Beruf“ beigetreten. Mit der offiziellen Unterzeichnung durch Geschäftsführer Christoph Wortmann bekennt sich der Verein zu mehr gesellschaftlichem Engagement im Bereich der beruflichen Orientierung junger Menschen.
Die Kommunale Koordinierung der Stadt Bielefeld begleitet das Bündnis als organisatorischer und strategischer Partner. Sie unterstützt die Bündnisarbeit insbesondere durch Koordination, Vernetzung und die strategische Weiterentwicklung von Angeboten zur beruflichen Orientierung. Zudem unterstützen die IHK Ostwestfalen zu Bielefeld, die Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld und die Bundesagentur für Arbeit das Bündnis.
Weitere Informationen erhalten Sie hier:
- Kommunale Koordinierung Bielefeld: Regionale Personalentwicklungsgesellschaft (Rege) mbH
- https://www.mags.nrw/heimspiel-zukunft
Kommunikationsforum EuroSkills Düsseldorf 2027
Am Dienstag, 27.01.2026 fand in den Räumlichkeiten des Düsseldorfer Rathaus das erste Kommunikationsforum in Vorbereitung auf die EuroSkills 2027 statt. Eröffnet wurde das Kommunikationsforum durch Grußworte von Oberbürgermeister Dr. Keller sowie von Oliver Diehl aus dem Bundesministerium für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend.
Die Veranstaltung war als operativ ausgerichtetes Arbeitsforum konzipiert. In drei parallel stattfindenden Workshops, die von Expertinnen und Experten sowie ehemaligen EuroSkills-/WorldSkills-Teilnehmenden begleitet wurden, wurden konkrete Kommunikationsbedarfe analysiert, gemeinsame Maßnahmenentwicklungen vorangetrieben und erste operative Schritte für die Kommunikation rund um die EuroSkills Düsseldorf 2027 erarbeitet.
Ergänzend bot das Forum Raum für strukturierten Austausch und fachliche Abstimmung zwischen allen beteiligten Akteurinnen und Akteuren.
In seinem Schlusswort wies Dr. Jens Stuhldreier, Leiter des Referates Berufliche Orientierung, Übergang Schule-Beruf des Ministeriums für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen auf die großen Chancen hin, die mit den EuroSkills 2027 verbunden sind.
Neuer Praxisbericht zur „berufswahlapp“
Wie digitale Instrumente die Berufliche Orientierung von Jugendlichen unterstützen können, zeigt die aktuelle Ausgabe der G.I.B.-Beiträge zur Arbeits- und Sozialpolitik mit einem Praxisbeispiel aus NRW. Der Bericht beschreibt den Einsatz der berufswahlapp als modernes E-Portfolio zur Reflexion, Dokumentation und Planung von Berufswahlprozessen – näher an der Lebensrealität der Schülerinnen und Schüler und als digitale Weiterentwicklung des traditionellen Berufswahlpasses.
Voneinander lernen, gemeinsam stärken: Das 9. Werkstattjahr-Treffen NRW am 09.12.2025 in Essen
Beim 9. Erfahrungsaustauschtreffen der Bildungsträger begeisterte Tanja Berg (Projektkontor für Bildung und Forschung gGmbH) mit einem interaktiven und praxisnahen Input zur Demokratieförderung – inspiriert durch das Zitat von Oskar Negt: „Demokratie ist die einzige Staatsform, die gelernt werden muss" – unterstrich die Relevanz des neuen Programmschwerpunkts ab September 2025.
In den einleitenden Worten des MAGS wurde die wertvolle Arbeit der Bildungsträger gewürdigt und betont, wie wichtig es ist, jungen Menschen Räume zu eröffnen, in denen sie sich orientieren, ausprobieren und Verantwortung übernehmen können. Die Veranstaltung zeigte erneut, wie tragfähig und bedeutend der regelmäßige fachliche Austausch für die Weiterentwicklung des Werkstattjahres NRW ist.
Strategische Zukunft der berufswahlapp: Austausch in Wiesbaden
Am 27. und 28. November 2025 nahmen Vertreterinnen und Vertreter des MAGS NRW gemeinsam mit Partnern der G.I.B., des BIBB und aus allen beteiligten Bundesländern am Lenkungskreis zur berufswahlapp im Hessischen Ministerium für Kultus, Bildung und Chancen teil.
Im Fokus standen die Auswertung einer vorherigen Befragung sowie die Diskussion über Nutzungsverhalten, Einbindung externer Partner und intuitive Bedienbarkeit der App. Begleitet wurde die Veranstaltung von persönlichen Begegnungen und einem gemeinsamen Abendprogramm.
Spitzentreffen in Berlin zu Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt
Die Herausforderungen auf dem Ausbildungsmarkt in Deutschland sind groß. In Berlin trafen sich am 10. November Spitzenvertreterinnen und -vertreter der „Allianz für Aus- und Weiterbildung“, darunter drei Bundesministerinnen, um die Lage zu erörtern.
Zu viele junge Menschen bekommen keinen Berufsabschluss, gleichzeitig bleiben viele betriebliche Ausbildungsstellen unbesetzt – insbesondere, weil Ausbildungsbetriebe keine oder keine passenden Bewerberinnen und Bewerber finden. In Zeiten eines abnehmenden Fachkräftepotenzials aufgrund der hohen altersbedingten Abgänge vieler Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer in den nächsten Jahren ist entschlossenes Handeln erforderlich. Die Allianz für Aus- und Weiterbildung arbeitet daher engagiert und intensiv daran, jungen Menschen die Perspektiven und Möglichkeiten einer beruflichen Ausbildung aufzuzeigen. So soll das duale Ausbildungssystem gestärkt werden.
An dem Spitzentreffen in Berlin beteiligten sich neben Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie, Bärbel Bas, Bundesministerin für Arbeit und Soziales, sowie Karin Prien, Bundesministerin für Bildung, Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Vertreterinnen und Vertreter der Bundesagentur für Arbeit, der Wirtschaft, von Gewerkschaften und der Länder. Dr. Jens Stuhldreier aus dem MAGS NRW war als Vertreter der Arbeits- und Sozialministerkonferenz (ASMK) ebenfalls vertreten.
KI-gestützte Berufliche Orientierung im Fokus
Wie können Künstliche Intelligenz und Mentoring Jugendliche bei ihrer Beruflichen Orientierung unterstützen? Prof. Dr. Martin Kröll von der Ruhr-Universität Bochum stellte am 15.10.2025 im MAGS die Lernplattform „Career 4.0“ und den virtuellen Lernassistenten „Botty“ vor. „Botty“ hilft Jugendlichen, ihren persönlichen Entwicklungsplan zu gestalten – individuell, lernfördernd und pädagogisch eingebettet. Herr Hiedels, Mentor im EU-Projekt "Career Intelligence", gab als zugeschalteter Gast wertvolle Einblicke aus der Praxis. Das evaluierte Programm zeigt: KI kann Lernprozesse sinnvoll unterstützen, wenn sie mit menschlicher Begleitung kombiniert wird. Gemeinsam mit Vertreterinnen und Vertretern der G.I.B. NRW wurde diskutiert, wie sich die Ansätze mit der berufswahlapp verbinden lassen.
Startschuss für die Organisation der EuroSkills Düsseldorf 2027
Bei der Abschlussfeier der EuroSkills Herning 2025 am 13. September wurde die Flagge von WorldSkills Europe symbolisch an die Ausrichter der nächsten Europameisterschaft der Berufe, Deutschland und Luxemburg, übergeben. Dies markiert offiziell den Startschuss der Vorbereitung für die nächste Veranstaltung, die in Düsseldorf im September 2027 stattfinden wird. Die EuroSkills finden alle zwei Jahre statt und zielen darauf hin, berufliche Exzellenz sichtbar zu machen und die Bedeutung von Fachkräften für die Zukunft Europas zu betonen. Die Veranstaltung wird zum ersten Mal von zwei Ländern gemeinsam ausgerichtet und soll 2027 rund 800 Fachkräfte aus über 30 Ländern Europas in NRW zusammenbringen.
Das Bündnis „Spielplan Zukunft – dein Weg in den Beruf“ geht in das zweite Jahr
Am 9. September 2025 fand das zweite Spitzentreffen des Bündnisses für Berufliche Orientierung und Ausbildung in der Staatskanzlei NRW statt. Das Bündnis zwischen der Landesregierung NRW und Bundesliga und 2. Bundesliga möchte die Stahlkraft des Fußballs nutzen, um junge Menschen für ihre berufliche Zukunft zu aktivieren. In Anwesenheit von Ministerpräsident Hendrik Wüst wurden die Maßnahmen des ersten Jahres in den Blick genommen und Prioritäten für das zweite Jahr gesetzt. Der Fokus liegt auf Aktionen und Austauschformate zwischen Jugendlichen, Betriebe und Akteure der Beruflichen Orientierung.
Startschuss für das Werkstattjahr NRW 2025: Demokratieverständnis fest im Programm verankert
Seit September 2025 gehört die systematische Förderung des Demokratieverständnisses fest zum Werkstattjahr NRW. Jugendliche lernen, wie Mitbestimmung funktioniert, warum Respekt und Vielfalt wichtig sind und wie demokratische Werte auch im Berufsleben entscheidend sind. Das Werkstattjahr setzt damit nicht nur auf Berufliche Orientierung, sondern stärkt zugleich die gesellschaftliche Teilhabe und das Selbstvertrauen junger Menschen.