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Vermittlungsoffensive der kommunalen Jobcenter

Logo der Fachkräfteoffensive NRW mit gleichnamigen Text

Alle Potenziale auf dem Arbeitsmarkt nutzen – Die Vermittlungsoffensive der kommunalen Jobcenter in NRW

Alle Potentiale zur Überwindung des Arbeits- und Fachkräftemangels nutzen – im Rahmen der Fachkräfteoffensive startet die Landesregierung zusammen mit den kommunalen Jobcentern die Vermittlungsoffensive. Menschen, die von den Jobcentern betreut werden, insbesondere auch Geflüchtete, sollen noch besser als bisher in Beschäftigung vermittelt werden. Unternehmen sind dabei wichtige Partner. 

Landesregierung startet Vermittlungsoffensive zusammen mit den kommunalen Jobcentern 

Alle Potentiale nutzen und die Integration in Arbeit stärken, insbesondere auch von langzeitarbeitslosen Menschen – das ist ein Anliegen, dem sich Nordrhein-Westfalen besonders verpflichtet fühlt. Das MAGS NRW hat daher gemeinsam mit den zugelassenen kommunalen Trägern die Landesinitiative Vermittlungsoffensive gestartet.

Eine zentrale Säule der nordrhein-westfälischen Fachkräfteoffensive ist die stärkere Ausschöpfung des inländischen Arbeitskräftepotentials. Das bezieht die arbeitsuchenden Menschen im SGB II deutlich stärker ein als bisher, da die Jobcenter bei der Überwindung des Arbeits- und Fachkräftemangels innerhalb der Fachkräfteoffensive eine zentrale Rolle innehaben.

Denn es ist die originäre Aufgabe der Jobcenter, erwerbsfähigen Leistungsberechtigten Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu eröffnen und sie in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung zu vermitteln. Eine Vielzahl von Instrumenten steht ihnen dafür zur Verfügung. Ziel ist es, Menschen schnell in den Arbeitsmarkt zu integrieren und ein Abrutschen in die Langzeitarbeitslosigkeit zu vermeiden. 

Gerade auch junge Menschen müssen das klare Signal bekommen: Eine Ausbildung ist die beste Versicherung vor Arbeitslosigkeit und bietet vielfältige Möglichkeiten im Arbeitsleben. Nicht zuletzt gilt: Unser Arbeitsmarkt, unsere Gesellschaft braucht dringend gut ausgebildete Menschen.

Zielgruppe sind alle Leistungsberechtigten – Geflüchtete  im Fokus

Die Vermittlungsoffensive der kommunalen Jobcenter richtet sich grundsätzlich an alle Leistungsberechtigten. Geflüchtete Menschen sind dabei eine der Hauptzielgruppen, insbesondere Absolventen und Absolventinnen der Integrationskurse. Nach Absolvieren des Integrationskurses soll grundsätzlich in eine Erwerbstätigkeit vermittelt werden. Der weitere Spracherwerb und die Qualifizierung erfolgen im Regelfall „on the job“. 

Die Vermittlungsoffensive adressiert ausdrücklich jedoch auch Menschen ohne Migrations- bzw. Zuwanderungsgeschichte. Wesentlich ist die Nähe zum Arbeitsmarkt. 

Welche Jobcenter nehmen an der Vermittlungsoffensive des Landes teil?

An der Vermittlungsoffensive beteiligen sich alle 18 Jobcenter, die in kommunaler Trägerschaft umgesetzt werden:

Borken, Coesfeld, Düren, Ennepe-Ruhr-Kreis, Essen, Gütersloh, Hamm, Hochsauerlandkreis, Kleve, Lippe, Minden-Lübbecke, Mülheim an der Ruhr, Münster, Recklinghausen, Solingen, Steinfurt, Warendorf, Wuppertal

Worum geht es bei der Vermittlungsoffensive? 

Im Mittelpunkt steht eine stärkere Fokussierung der Jobcenter auf eine möglichst zeitnahe und umfassende Ansprache und Aktivierung der erwerbsfähigen Leistungsberechtigten. Auf diesem Weg sollen Menschen im SGB II schneller als bisher in den persönlichen Integrationsprozess einsteigen können: Jede(r) wird gebraucht, Jede(r) soll ein Angebot erhalten - und jede(r) muss sich einbringen, um mit Hilfe der Unterstützungsangebote der Jobcenter den Übergang in Beschäftigung zu schaffen. 

Gleichzeitig sollen die Jobcenter bei ihren Integrationsbemühungen die Schwerpunkte so setzen, dass die Leistungsberechtigten schnell in Arbeit vermittelt und dabei arbeitsmarktnahe Menschen fokussiert werden können.

Zusammenspiel von Arbeitgebern und Jobcentern

Der Arbeits- und Fachkräftemangel erfordert ein intensives Zusammenspiel von Arbeitgebern und Jobcentern. Der nordrhein-westfälischen Landesregierung ist es ein wichtiges Anliegen, dass sich die Unternehmen in NRW stärker als bisher für eine Beschäftigung von Menschen mit Vermittlungshemmnissen öffnen und sich in Abstimmung mit den Jobcentern aktiv in den individuellen Integrationsprozess einbringen. 

Das Land arbeitet deshalb intensiv mit den Akteuren auf Landesebene und insbesondere mit den Unternehmensverbänden zusammen, um Unternehmen und Arbeitgeber weiter für die Zielgruppe der Vermittlungsoffensive und des Job-Turbos zu öffnen.