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„Aktion 100“ im Fokus: Evaluation des ESF-Förderprogramms für junge Menschen mit Behinderung in NRW

„Aktion 100“ im Fokus: Evaluation des ESF-Förderprogramms für junge Menschen mit Behinderung in NRW

Das EU-geförderte Programm „Aktion 100“ eröffnet Jugendlichen mit Behinderung neue Wege: Statt einer Ausbildung nur im Betrieb oder beim Träger kombiniert es beides – Ausbildung im Kooperationsbetrieb mit begleitender Unterstützung eines Trägers. Die G.I.B. hat Umsetzung und Erfolge evaluiert.

Ausbildungschancen für junge Menschen mit Behinderung: Aktion 100 zeigt Erfolge

Die Aktion 100 eröffnet auch stark benachteiligten jungen Menschen mit Behinderung eine Ausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt – und das mit bemerkenswertem Erfolg: Rund 62 Prozent der Teilnehmenden schließen ihre Ausbildung erfolgreich ab, obwohl viele von ihnen gleich mehrere Beeinträchtigungen haben und ihr schulisches Qualifikationsniveau im Durchschnitt niedriger liegt als das anderer Auszubildender.

Auch die Betriebe sind überzeugt: 91 Prozent der befragten Kooperationsbetriebe sind mit ihrer Teilnahme zufrieden, 94 Prozent würden erneut mitmachen. Ein Schlüssel zum Gelingen ist die enge und flexible Begleitung durch Berufsbildungs- und Berufsförderwerke.

Das Evaluationsvorhaben der G.I.B. bezieht Teilnehmende, ausbildende Betriebe, umsetzende Träger und Reha-Beratende mit ein und wertet zusätzlich amtliche Daten aus. Der Bericht zeigt, wie die Aktion 100 jungen Menschen den Weg zu nachhaltiger Teilhabe am Arbeitsleben ebnet.